Unternehmensnachfolge - Wie steuern Sie das?

Unternehmensnachfolge - Wie steuern Sie das?

Die rechtzeitige Regelung der Unternehmensnachfolge ist gerade für Unternehmen unter familiärer Leitung von substanzieller Bedeutung.  Oft wird die Unternehmensnachfolge aus unterschiedlichen Gründen sehr lange hinausgezögert, was im Falle eines plötzlichen Ablebens des Unternehmers für die Familie schwerwiegende Folgen haben kann.  Infolgedessen empfiehlt es sich für alle Unternehmer, an die eigene "Rente" zu denken und zeitig die Unternehmensnachfolge zweckmäßig zu verordnen.  Das ist vor allem dann wichtig, wenn in der Familie kein passender Nachfolger zu finden ist.

Kann die Unternehmensnachfolge (www.existenzgruendung-tipps.de) längerfristig geplant werden, bleibt zur Genüge Zeit, einen passenden Interessenten zu suchen und den Ausstieg des Alteigentümers perfekt zu gestalten.  Bei einer übereifrigen Regelung der Unternehmensnachfolge kann es häufiger passieren, dass die Firma so rasch veräußert werden muss, dass sich durch die Eile nur ein niedriger Verkaufspreis erzielen lässt.  Dabei sind über Jahre erfolgreiche Familienunternehmen für junge Unternehmer im Augenblick besonders attraktiv, sie verfügen über einen weitreichenden Kundenstamm und einen bekannten Namen.  Wenn ein Unternehmer mit einer privaten Firma von Null auf startet, muss eine grundlegende Bekanntheit erst mit der Zeit aufgebaut werden, was natürlich erheblich viel Zeit und Geld erfordert.

Um die Unternehmensnachfolge (www.existenzgruendung-wissen.de) schon frühzeitig und langfristig zu steuern, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.  Unter anderem kann ein Wirtschaftsanwalt mit der Suche nach einem interessierten Unternehmer betraut werden.  Es kann selbstverständlich auch eine ausführliche Anzeige in den Fachmedien veröffentlicht werden.  Auch bietet sich auch die Recherche in Online-Börsen für die Unternehmensnachfolge an, die speziell Unternehmen mit möglichen Nachfolgern zusammenbringen.  Zum einen kann die eigene Firma in einer Online-Börse verkauft werden oder es werden einfach potenzielle Jungunternehmer für die Unternehmensnachfolge gesucht, mit denen dann spielend Kontakt aufgenommen werden kann.

Die Unternehmensnachfolge selbst kann über zahlreiche Möglichkeiten geregelt werden.  So kann z.  B.  eine Übergangszeit in unterschiedlichen Etappen vereinbart werden.  Dabei zieht sich der Alteigentümer in einigen Stufen aus dem Geschäft zurück und berät den geeigneten Unternehmer in der Übergangsphase.  Der Nachfolger kann dabei die finanzielle Seite auch in Teilraten entscheiden, entsprechend der übernommenen Teilstufen.  Eine weitere Alternative ist die sofortige Komplettübernahme zu einem bestimmten Zeitpunkt und damit der komplette Übergang der Verantwortung auf den bestmöglichen Besitzer.  Auch die monetäre Beteiligung eines großen Unternehmens und die Übernahme einer befristeten Beraterfunktion des Alt-Unternehmens ist ein wählbares und durchaus häufiger umgesetztes Szenario.

24.11.10 16:18

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